Susanne Buckenlei

Diplomsportwissenschaftlerin und Triathletin – Sport ist mein Leben

Hattrick und Race Record

Norseman

Gesamtsieg 2009, 2010 und 2011

Norseman 2010 Film

Norseman

Norseman 2009 Film

Norseman

Professional Endurance Team

Renntermine 2011:

  • Xterra Italy Sardinien 28.05.2011
  • Xterra Austria 25.06.2011
  • Norseman Extreme Triathlon 06.08.2011
  • Xterra Germany 20.08.2011
  • Xterra Swiss 10.09.2011
  • Challenge Henley UK 18.09.2011

Archiv

Quelle: Julian Schiemann

Bereits vor den ersten Trainingslagern 2015 habe ich begonnen in Sachen „Nutrition“ mit Squeezy zusammen zu arbeiten. Jeder der mich kennt  weiß, dass gerade das Thema Ernährung ein Steckenpferd von mir ist das mir sehr am Herzen liegt!

Generell koche ich immer frisch, kann Fertigprodukte nicht leiden und hab auch keinen großen Dran nach Süßem und Einfachzuckern. Es sei denn, ich hab´s auf dem Rad mal übertrieben und muss mich noch nach Hause retten :-) Mein Frühstück: meist Vollkorn.- und Haferflocken mit Nüssen, Soja.- oder Mandelmilch, dazu aufgeschnittenes Obst!  Die Reste davon gibt’s auch mal tagsüber, aber generell hängen meine Mahlzeiten unterm Tag davon ab wieviel ich trainiere. Abends dann sehr viel Fleisch und Fisch, vollwertige Kohlenhydrate, Salat und Gemüse in riesigen Maßen, aber vor allem immer frisch gekocht.  Somit ist mein Gewicht relativ leicht im Wohlfühlbereich zu halten und selten will und muss ich an dieser Schraube drehen. Trotzdem habe auch ich – wie  wohl jeder- ab und zu 1-2 Kilos die sich in Zeiten in denen der Sport zu kurz kommt,  die man dann gern am liebsten relativ zügig vor der Saison wieder los haben möchte.

Diäten & Hunger kommen für mich nicht in Frage.  No-Carb als Sportlerin definitiv auch nicht!  Der Weg geht für mich immer über die Auswahl der richtigen Lebensmittel und vor allem die Berücksichtigung der körpereigenen Funktionsmechanismen und Bewegung! Somit war der Ansatz von Squeezy Athletics spannend für mich: keine Reduzierung der Kohlenhydrate, also  keine Low-Carb Methode,  aber dafür Energie/Kohlenhydratzufuhr ohne die erwartete Insulinantwort zu provozieren.

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pic by Julian Schiemann

pic by: Julian Schiemann

Am 1.1.2014 waren die (sportlichen) Vorsätze für 2014 eigentlich noch ziemlich groß!

Hätte mir einer gesagt, was dann letztendlich passiert, hätte ich es wahrscheinlich nicht geglaubt. Das Beenden des Wettkampfsports war lange im Kopf, aber wurde immer wieder hinausgeschoben.. mittlerweile weiß ich auch warum: ich mach das Alles einfach viel zu gerne! Und trotzdem ist mir jetzt am Ende des Jahres klar, dass es die richtige Entscheidung war,.. und generell alles so passiert ist, wie es passieren sollte.

Schon das erste Bauchgefühl war gut dabei, aber die folgende Zeit danach hat mir bestätigt, dass man irgendwann einen Strich hinter die ganz großen Ziele und Erwartungen ziehen sollte, vor allem, wenn man sowieso mehr erreicht hat, als man sich selbst zugetraut hat.

Das große Loch in das ich zu fallen gedacht habe, hat sich irgendwie nie aufgetan, stattdessen habe ich einen wunderschönen Sommer, Herbst und jetzt auch Winter erlebt, der sich doch deutlich von den letzten Jahren unterschieden hat.

Mir wurde da einmal mehr bewusst, wieviel Zeit man – wenn auch gerne – in den Leistungssport steckt und wieviel soziale Dinge auf der Strecke bleiben. Dinge die ich jetzt wiedersehr geniesse und nicht mehr missen möchte. Es klingt so banal, wenn ich hier vom Segelurlaub, Konzerten, alternativen Sportarten oder Skiurlaub spreche, aber Fakt ist, dass ich viele dieser Dinge immer vor mir hergeschoben und einfach nicht gemacht habe. Weil an den freien Tagen und am Wochenende einfach klar war, dass man die Zeit maximal für Training nützen möchte. Wohl gemerkt: möchte. Funktioniert hatte es ja oft schon lange nicht mehr. Der Kopf und Körper müde – das Ende vom Lied: doch nicht wie geplant trainiert, die Zeit aber auch sonst nicht genützt und am Ende dann unzufrieden. Und dieses Gefühl kenne ich jetzt nicht mehr. Auch wenn der Sport nicht mehr so zielgerichtet und spezifisch ist wie früher, ich bin – dank meinem Umfeld – immer in Bewegung und fühle mich auch kaum weniger fit als zuvor. Aber es ist ein sehr großer Unterschied, wenn nicht ständig großes Ziel im Kopf herum schwirrt und – da ich nicht anders kann – den entsprechenden Druck aufbaut. Und wenn man eben andere Dinge nicht mehr vor sich herschiebt, sondern einfach macht!

Trotzdem möchte ich wieder an Wettkämpfe teilnehmen. Wann und Was? Keine Ahnung.. ist im Moment auch nicht wichtig für mich! Warum? Gerade jetzt, da ich weniger trainiere merke ich, dass ich doch auch mit etwas Talent gesegnet bin und die Beinchen doch ganz gut funktionieren und genau das möchte man natürlich irgendwann auch mal wieder austesten.

Aber aktuell steh ich einfach lieber am Streckenrand und schaue den anderen zu und bin mit Leib und Seele Betreuer und Coach. Der Kick wenn ein betreuter Athlet seine Leistung abrufen kann, ist definitiv der Gleiche, wenn nicht sogar ein Größere! Sollte mich es dann irgendwann beim Zuschauen zu sehr jucken, dann binde ich mir die Startnummer eben wieder um. Jetzt aber freue ich mich darauf mehr Zeit mit Freunden zu verbringen, weniger im Trainingslager zu sein, mehr andere Sportarten auszutesten und ganz aktuell Anfang des Jahres in den Schnee zu verschwinden. Eine Woche Schneeschuh.- , Langlaufen und endlich mal wieder Alpin Skifahren stehen auf den Programm und jeder der mich kennt weiss, dass ich mich wie ein Schnitzel darauf freue! Besser kann das Jahr nicht beginnen!

Ach ja..und dann gibt es aktuell auch noch ein ganz großes Projekt des Jahres 2014 zu beenden! Endpurt…man darf gespannt bleiben!

Danke an Alle die dafür gesorgt haben, dass 2014 zu einem meiner schönsten Jahre geworden ist! An meine Partner, Sponsoren, meine Freunde und an meine Familie!  Ich freu mich auf 2015 mit Euch und wünsche Allen ein glückliches und vor allem zufriedenes neues Jahr!

Und denkt dran:   “Versuchungen sollte man nachgeben! Wer weiß, ob sie wiederkommen!“

(Oscar Wilde)

Eure Susa

Kleines Update …

Woopp…

und plötzlich ist Ende August.. da hilft auch nicht zweimal in den Kalender zu schauen. Ist so! Und somit der erste Sommer ohne Wettkämpfe fast zu Ende.. Zeit für ein Update

Fazit: es war ein wunderschöner Sommer bisher.. natürlich voll von Bewegung,  ein traumhafter Urlaub..aber ohne sportliches Ziel, Druck und laufende Uhr.

Ok- die gibts schon lange nicht mehr- ich zähle seit Jahren nur noch die Lieder meines Ipods und freu mich täglich wie ein Schnitzel wenn ich genau nach einer Stunde Laufen daheim bin, aber der Sport ohne ein großes Ziel war in diesem Sommer genau das was ich gebraucht habe. Anders  – aber gut.  Ich würde lügen, wenn ich behaupte, dass es mich nicht schon wieder ordentlich unter den Fingernägeln juckt, denn der Druck und Dampf in den Beinen ist mit Sicherheit nicht weniger geworden –manchmal habe ich sogar das Gefühl, es wird immer besser –  aber dennoch: ich will nicht mehr in diesem Modus sein. Jeder der den Sport ambitioniert betreibt, weiss was ich meine: die  Gedanken drehen sich täglich um das Training, die Form, den Wettkampf. Ganz langsam beginnt man wieder dem Sport die höchste Priorität zu gegeben und ganz schnell reduzieren sich wieder all die schönen, sozialen Dinge im Alltag und der Stress und Druck im Kopf nimmt zu. Und genau das war der Grund aufzuhören und auch wenn es im Bauch beim Rennen durch den Wald zieht und man ständig „nur mal kurz antestet“ und feststellt „geht ja noch“, sollte es dabei bleiben.

pic: jorgen melau - www.melau.no

pic: jogen melau - www.melau.no

Also zweites Fazit: Immer noch kein Rücktritt vom Rücktritt.  :-)

Viel Zeit würde dafür sowieso nicht bleiben. Geschäftlich geht es irgendwie immer  Vollgas, die Athleten rocken und in Kürze schließe ich ein spannendes Projekt ab, das mich viele Stunden und Schweiß gekostet  hat, aber hoffentlich seine  Mühe wert ist. Dann geht Schlag auf Schlag: Schwimmseminar und ab in die Planungen der Challenge Roth Camps 2015 zusammen mit Hannes Hawaii Tours.

Generell waren es wilde Monate. Veränderungen gibt es ja ständig, aber dieser Sommer hat so einiges durcheinander geschüttelt – sportlich, geschäftlich, privat…, aber wie man am Ende dann immer feststellt: es macht alles Sinn. Und typisch für ein Kind auf der Sonnenseite des Lebens wart ich jetzt auf den Herbst – der mir als alter Skandinavier sowieso viel besser gefällt – und Winter – aufs Bergsteigen, Langlaufen, Skifahren ..bevor es dann schon wieder in Richtung Süden geht.

Was soll ich sagen… ich freu mich drauf!

Beste Grüsse: Eure Susa

..manchmal ohne es zu merken.

Bevor die Camps auf Fuerteventura gestartet sind habe ich mich voller Motivation zum Celtman in Schottland angemeldet. Die Energie mit der auch mein letzter Blog geschrieben ist war auch da und auch im Rückblick betrachtet nicht künstlich erzwungen oder gespielt. Aber je tiefer ich ins geregelte Training eingestiegen bin, desto mehr habe ich merkt, dass ich es nicht mehr will. Ein Ziel zu haben war toll, vor allem weil ich einen sauberen Abschluss an das Ende meines Wettkampfsportes setzen wollte, aber wie ich jetzt merke: für die Umsetzung habe ich keine Energie mehr. Sport wird immer mein Leben sein und ich kann mir ein Leben ohne Sport nicht vorstellen, aber ich wußte immer, dass ich nicht auf ewig Wettkämpfe machen will und auch nicht eine zweite Karriere im Alterklassenbereich starten wollte. Ich werde Berge rauf und runter Radeln, Laufen oder mit den Skiern fahren, aber wenn Wettkampfzeit ist, dann werde ich am Streckenrad stehen und mit meiner vollen Energie meine Athleten anfeuern, denn das ist es, was mich im beruflichen Alltag täglich zu 100% antreibt: andere zu betreuen und supporten und an deren Ziel zu arbeiten. Was sind meine Ziele? Meinen Job, der noch nie nur Job war zu hundertprozent machen und selbst möglichst viel Bewegung mit möglichst „viel Natur“ zu kombinieren. Es macht mich nicht traurig aufzuhören, denn ich hab mehr erreicht, als ich von mir vor Jahren erwartet habe. Es macht mich nur etwas traurig, nicht die Energie für ein Abschlussrennen zu haben, aber die letzten Jahre haben mir gezeigt, dass man im Sport nichts erzwingen kann.

Ich danke allen meinen Sponsoren, Partner und vor allem meiner Familie & Freunden, die mich bei so ziemlich jedem meiner Rennen – und sei es noch so weit weg – betreut haben. Es ist unglaublich mit welcher Unterstützung ich viele Jahre durch den aktiven Sport gehen durfte.

www.melau.no

Jorgen Melau - www.melau.no

Eure Susa

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