12 Jul
Schande über mein Haupt.. mein letztes Update liegt lange zurück, auch wenn es viel zu berichten gibt! Soviel vorneweg: mein Training für das Double Norseman und Challenge Copenhagen läuft bestens und auch sonst ist alles im grünen Bereich! In den nächten Tagen folgen aber ausführliche Infos über meine letzten Wochen und die Vorbereitung! Gerade in Sachen Material hat sich viel getan! Das Bild gibt einen kleinen Vorgeschmack! GROSSES DANKE an Steffen Mayer von Magic Sportfood für die tolle Lackierung, Planet X für das Bike, ACS für die Rotor Kettenblätter und ganz wichtig: Fritz Buchstaller für die perfekte Sitzpositionsanalyse! Es kann also langsam losgehen!
Ich bin sehr stolz heute den Triathlon TV Bericht vom Norseman Triathlon 2009 präsentieren zu können. Es motiviert mich sehr für meinen erneuten Start in diesem Jahr! Viel Spass beim Anschauen! Vielleicht kommt der eine oder andere auf den Geschmack – ich kann es nur empfehlen!
Der Film wurde von Jens Richter, selbst mehrfacher Norseman Finisher und Teilnehmer 2010 produziert.
A triathlonTV production
Wie bereits sehr früh verkündet, werde ich auch in diesem Jahr wieder beim Norseman Extreme starten, mit dem Ziel meinen Titel zu verteidigen.
Hier findet Ihr ein Interview zu meinem Rennen und den Ausblick auf das Rennen 2010.
Trotzdem ist der Wunsch geblieben meine Ziele zu steigern, was mir jetzt auch gelungen ist. Zusätzlich zum Norseman werde ich 8 Tage später bei der Premiere des Challenge Langdistanzrennen in Copenhagen am Start stehen. Auch da sind meine Ziele nicht zu gering, aber das soll bis zum Zieleinlauf nur in meinem Kopf bleiben
Ich werde in Copenhagen für Team Streetkids zusammen mit vielen anderen Profiathleten für einen guten Zweck am Start sein und bitte Euch alle kräftig mitzumachen! Mehr Info findet ihr unter http://teamstreetkids.wordpress.com/make-donation/.
Planänderung: Fotoshooting bei Magic!
Heute hatte ich mal wieder Spass der etwas “anderen Art” . Bei Steffen Mayer (Magic Sportfood) meinem Sponsor und Geschäftspartner durfte ich Modell für die aktuelle Kollektion meines Sponsors ODLO spielen.
Tolle Bekleidung, die mir schon beim Norseman treue Dienste geleistet hat!
In Kürze folgen weitere Bilder und bewegte Animationen!
Hat auf jedenfall mal wieder viel Spass gemacht!
Nachdem der Norseman mit jeder Woche mehr nach dem Rennen sein Gesicht mehr und mehr gezeigt hat, war schnell klar, dass ich mein eigentliches Saisonziel Challenge Barcelona nur als Urlaubsziel ansteuern werde. Trotzdem wollte ich die Saison sportlich beenden, allerdings schien mir die Mitteldistanz meinem Zustand zufolge passender. Der Elbaman stand auch schon seit vielen Jahren auf meiner „To-Do-Liste“ und war 4 Wochen nach dem Norseman genau das Richtige als mein Abschlussrennen. Bekannt für eine sehr schwere, aber landschaftlich wunderschöne Strecke, hat der Elbaman viel Ähnlichkeit mit dem Norseman. Wieder ein Rennen, bei dem Schnelligkeit keine, Kraft aber dafür umso mehr die entscheidende Rolle spielt. Grundsätzlich ja gut für mich.
Zusammen mit meinem Vater bin ich per Auto und Fähre 3 Tage vor dem Rennen auf der traumhaften italienischen Insel angereist, die mir noch aus Kindertagen bekannt war. Trotz Müdigkeit und Rückenschmerzen in der Vorwoche war die Lust auf das Rennen und die Bereitschaft mich nochmal richtig zu „schinden“ groß. Da ich im Gegensatz zum Norseman kein Supportteam im Rennen bei mir haben durfte, hatte ich mir mein Wärmepflaster gegen die Rückenschmerzen schon vor dem Rennen aufgeklebt. Blöder Fehler, wie sich später rausstellen sollte. Das Schwimmen verlief für mich wie meistens im Meer ohne große Probleme und ich kann fast sagen, dass ich richtig Spass dran hatte. Weniger Spass als ich nach 10km auf dem Rad im ersten Schritt bemerkt hab wie müde meine Beine noch sind, im zweiten Schritt dann, dass ich auf irgendetwas Undefinierbarem zu Sitzen schien. Das undefinierbare hab ich mit einem Griff an meinen Rücken schnell als mein Wärmepflaster entlarvt. Ich hätte sehr gern ein Foto von meinem Gesicht in diesem Moment. Und von den Gesichtern der Mänenr hinter mir, als ich mir das Pflaster aus meiner Radhose riss. Die nächsten 10km hab ich unter ziemlicher Panik, dass plötzlich der Effekt des Pflasters einsetzten könnte verbracht. Zumindest eine kurze Zeit, die ich unter zusätzlichem Adrenalin unterwegs war. Es half aber nicht, gegen die immer stärker werdende Müdigkeit anzukämpfen, die sich mehr und mehr breitmachte, von den Schmerzen im Rücken nicht zu sprechen. Trotzdem hatte ich meinen Spass auf dem Rad, nur ungewöhnlich lahm unterwegs. Als gesamt vierte konnte ich mein pinkes Planet X in der Wechselzone abstellen und meine Laufschuhe anziehen. Leider kam schon ziemlich bald von hinten noch eine Schweizer Athletin angestürmt, die mit dem am Ende schnellsten HM Splitt noch auf Platz 2 vorlaufen konnte. Da der Abstand nach Vorne und Hinten sehr große war, hatte ich mich eigentlich mit dem fünften Platz bereits abgefunden, mit dem Ziel aber zumindest mein Tempo bis zum Ende sauber zu halten. Dank der Möglichkeit mich auf jeder der 5 Runden selbst zu verpflegen konnte ich mich perfekt ernähren und siehe da, gegen Ende hat sich tatsächlich etwas das man als „zweite Luft“ bezeichnen könnte, gemeldet. Den beiden Mädels vor mir ging es wohl genau umgekehrt, denn am letzten Wendepunkt waren sie plötzlich mit 30 und 60 Sekunden in noch möglicher Reichweite. Als den H..ern nochmal zusammen gezwickt und das Tempo ein wenig erhöht, konnte ich die beiden tatsälich schnell und auch deutlich einholen und distanzieren und durfte mich dann auf den letzten 2km freuen, mir noch den 3. Gesamtrang erkämpft zu haben. Ein dickes Danke an meine Dad, der mich perfekt versorgt hat während der Tage vor und während dem Rennen! Es hat einen Heiden Spaß gemacht mit ihm noch 5 Tage in Italien zu verbringen, bevor es in die nun doch verdiente Pause ging. Mit meiner Saison bin ich nach dem Sieg beim Norseman sehr, sehr zufrieden, da ich damit einen sportlichen Lebenstraum erfüllen konnte. Schon in Kürze werde ich einen kleinen Ausblickauf das nächste Jahr geben. Es ist mir tatsächlich gelungen noch eine neue Herausforderung nach dem Sieg beim härtesten Langdistanzrennen, zu finden.
Zusammen mit Co-Arbeiter/Chefé Matthias reiste ich letzte Woche nach Fuerteventura in das Hotel Playitas Grand Resort um das Challenge TriCamp 2010 vorzubereiten. Der neue Standort für das Trainingslager ist optimal. Wir finden auf Fuerteventura gute Straßen mit relativ wenig Verkehr. Einzig die Hauptstraße im Osten ist etwas mehr befahren, aber bei weitem weniger, als die Hauptverkehrs-straßen auf Lanzarote. Das Klima sollte ähnlich sein, daher mit hoher Wahrscheinlichkeit schon sehr warm für die Jahreszeit. Die Insel ist aber genauso windanfällig, wie die Schwesterinsel Lanzarote. Die Topographie ist ebenfalls ähnlich.
Zum Laufen gibt es viele verschiedene Wege, die meist auch eine anspruchsvolle Topographie aufweisen. Es gibt aber auch relativ flache Runden direkt im Resort. Im nahegelegenen Gran Tarajal (5km) finden wir auch eine Tartanbahn vor. Das Highlight ist der nagelneue, beheizte 50m olympische Pool. Hier kommt das Schwimmerherz auf seine Kosten. Noch dazu befindet sich das Resort direkt am Meer, so dass auch das Open Water Schwimmen nicht zu kurz kommen wird. Allen Teilnehmern bleibt die Möglichkeit zwischen sehr schön gelegenen Hotelzimmern oder Appartements zu wählen. Hier sollte für jeden etwas dabei sein. Wir freuen uns schon auf das Trainingslager 2010 und finden die Location perfekt. Wir haben nochmal richtig gut trainieren können, was mich optimistisch für meinen Saisonabschluss in Elba stimmt. Das dürfte wohl das erste Mal in meinem Leben gewesen sein, dass ich eine Woche lange täglich Schwimmen war. Aber bei dem Pool bedarf es keiner zusätzlichen Motivation. Und die Abschlusseinheit im kristallklaren Meer – ein Traum! Mein Trainingseinheit-Favorit allerdings ist ein 13km Lauf zu einem Leuchtturm, der mit vielen Höhenmetern gespickt ist, aber natürlich auch mit einer fantastischen Aussicht belohnt wird. Ideales Trainingsterrain für meine Rückkehr zum Norseman!
10 Sep
Nachdem der Sieg beim Norseman doch ziemlich viel Kraft und Energie gekostet hat, werde ich meine eigentliche Saisonplanung, die einen Start beim Challenge Barcelona vorsieht, aller Voraussicht nach ändern (ganz sicher ist es noch nicht
). Hauptgrund keine weitere Langdistanz zu machen, ist aber auch mein Saisonplan für 2010, über den ich in Kürze mehr berichten werde. Ganz ohne Abschlussrennen möchte ich aber nicht in die Pause gehen, somit hab mir ein weiteres Highlight ausgesucht, um die Saison 2009 zu beenden. Am 27.09 werde ich in Italien beim Elbaman ( http://www.elbaman.it/ ) an den Start gehen. Ein tolles Event, dass zu einem der schönsten Rennen über die Mittel- und Langdistanz gehören soll. Ich freu mich auf den Kurzurlaub mit meinem Vater, da wir früher bereits häufig unseren Urlaub auf der Mittelmeerinsel Elba verbracht haben.
Es fällt mir relativ schwer mit Worten einen Bericht zu verfassen über die Zeit in Norwegen, die Ihren Abschluss mit dem wohl härtesten Langdistanz Rennen gefunden hat, denn die Besonderheit des Rennens, die landschaftliche Einzigartigkeit eines Triathlonevents und die Emotionen sind kaum auf Papier zu bringen. Ich kann aber sagen, dass ich überwältigt bin – sowohl vom Rennablauf, dem Land und vor allem der Menschen, die dieses Event organisieren.
Die Umstellung meines Trainings- und Wettkampf-Kalenders hat sich im Nachhinein tatsächlich ausbezahlt. Trotzdem saß der erste Schock tief, als ich nach meiner Anreise den ersten Blick auf den Gaustatoppen, das 1800 Meter hohe Ziel des Norsemans und die dorthin führende Passstraße mit anschließendem Bergtrail zum Gipfel, werfen konnte. Bilder und Beschreibungen konnten die Höhe und Steilheit des 17km langen Anstieges im Vorfeld nicht annähernd vermitteln. Der Respekt vor dem Rennen wuchs also an, aber dennoch wußte ich, dass genau dieses Finish mein Vorteil in diesem Rennen sein konnte, da mir lange Anstiege im Laufen schon immer gelegen waren.
Schon eine Woche vor dem Rennen bin ich zusammen mit Luise -treue Freundin und vor allem gute Seele und Hilfe (einfach „Manager“ ) in jeder Situation - angereist, um so wohl die Strecken zu besichtigen, aber auch im Eidfjord etwas Ruhe von meinem alltäglichen Stress meiner Firma zu finden. In einem gemütlichen Appartement mit Balkon und Blick über den Eidfjord, konnte ich Müdigkeit und Arbeitsstress schnell hinter mit lassen und fühlte mich bereits 3 Tage vor dem Rennen „ready to go,go“. Nach zwei Tagen kamen meine Eltern – weiterer Teil meines Supportteams – an, fehlte nur noch mein Bruder Uli, der das Team am nächsten Tag komplettierte. Es ist unglaublich welche Unterstützung ich von deren Seite erhalten konnte. DANKE!!
Jens hat mir im Vorfeld noch meine unzähligen Fragen zum Rennverlauf, Support durch das Team ect. beantwortet . In einem Rennen, in dem jeder Athlet mit seinem Team für alles selbst verantwortlich ist, ist das Gold wert! Er selbst konnte am Tag vor dem Rennen bei der Auftaktveranstaltung „Mini Triathlon“ mit starker Performance den zweiten Gesamtplatz belegen! Gratulation an dieser Stelle!!
Eine Motivation der besonderen Art gab es im Vorfeld noch durch Felix Walchshöfer, Renndirektor von meinem Heimrennen in Roth, der einen Tag vor dem Rennen aus Deutschland angereist war, um mein Betreuerteam, das aus meinen Eltern, meinem Bruder und meiner Freundin Luise bestand, zu unterstützen. Mit unglaublichem Support konnte ich am Rennmorgen um 4:00 die Fähre, die uns zur Startlinie in Mitten des 16 bis 17 Grad kalten Eidfjords bringen sollten, besteigen. Die Stimmung dort und der Sprung aller Teilnehmer in die Fluten ist unbeschreiblich und einer der Dinge, die dieses Rennen so außergewöhnlich machen.
Besser als erwartet kam ich schon 2 Minuten nach der Führenden Frau aus dem Wasser und konnte nach 15km die Führung übernehmen. Bereits im Vorfeld stand fest, dass ich äußerst verhalten auf dem Rad unterwegs sein werde, da es der Lauf auf den Gipfel sein würde, der dieses Rennen am Ende entscheidet. Bei starkem Gegenwind über die kompletten 180km die mit 3500 Höhenmetern gespickt sind, bedeutete das für mich einen Radsplitt über 7 Stunden. Rückenschmerzen ab dem ersten Anstieg, der sich bereits zu Beginn des Rennens über fast 40km erstreckt, hätte mein Rennen beinahe zunichte gemacht, jedoch hatte ich in die Kisten meines Supportteams ein Wärmepflaster für diesen Fall eingepackt, das schnell seinen Dienst getan hat und ich somit ohne größere Probleme mit ca. 17 Minuten Vorsprung in der zweiten Wechselzone ankam. Schon auf den noch flachen ersten 25km konnte ich einen sauberen Rhythmus laufen und die Splittansagen meines Supportteams unterstrichen mein Gefühl, denn ich konnte den Vorsprung ausbauen.
Nach 25km zeigt der Norseman dann sein eigentliches Gesicht: über 12km geht es mit meist über 12% Steigung zum Checkpoint an dem mein Bruder als Support sich zu mir gesellen muss, um gemeinsam mit mir die finalen 5km Gerölltrail zum Gipfel des auf über 1800 Meter liegenden Gaustatoppen zu rennen. Mein insgeheimes Ziel bis zum Checkpoint zu laufen und nicht zu gehen, konnte ich erreichen und hatte dennoch beim Einbiegen in den Trail erstaunlich frische Beine. Die Ansage, dass der Streckenrekord noch zu schaffen wäre, ließ mich auch den schwierigsten Part der Strecke noch in hohem Tempo laufen, was am Ende zur 10.schnellsten Marathonlaufzeit im Gesamtfeld geführt hat. Den abschießenden Trail über 4,7km konnte ich sogar schneller als der erste und dritte Mann des Gesamtfeldes absolvieren. Das macht schon ein wenig stolz J Als 52.des Feldes war ich vom Rad gestiegen, als 22.kam ich als Gesamtsiegerin der Frauen zusammen mit Jens, meinem Bruder und Felix auf dem Gaustatoppen überwältigt von diesem harten aber gigantischem Rennen, an. Auch Luise hat sich auf den langen Weg zum Gipfel gemacht und mit uns zusammen am Ziel dieses einzigartigen Rennens zu stehen! Meine Eltern mußten einige Höhenmeter tiefer die Stellung halten, nämlich an der Stelle, an der die Bergbahn, die im Inneren des Berges die Athleten wieder nach unten bringt, endet. Überglücklich haben sie mich dort später in Empfang genommen, den erreichten Erfolg noch genauso wenig begreifend wie ich selbst in diesem Moment.
Für mich bedeutet dieses Rennen den größten Erfolg meiner Karriere und auch emotional ein bedeutsames Highlight in meinem Leben, was mit Worten schwer zu beschreiben ist.
Gegenströmung und vor allem der eisige Gegenwind auf dem Rad, haben die Bedingungen in diesem Jahr extrem werden lassen. Umso mehr motiviert es mich für die Zukunft, dass ich den bei beinahe Windstille aufgestellten Rekord von 2004 nur um 6 Minuten verpasst habe. Aber das ist nicht allein der Grund wieder zurück zu kehren: viel mehr ist es der Spirit dieses harten und vor allem ehrlichen Rennen und seiner Rennleitung, der mir bleibende Eindrücke und die Lust auf einen erneuten Start im nächsten oder übernächsten Jahr, mit nach Hause gegeben haben.
Wieder möchte ich mich an dieser Stelle bedanken: sowohl bei meinen Sponsoren und Partnern, einer unglaublichen Wettkampfleitung, die dieses Event geschaffen haben, aber ganz besonders beim meinem Team, dass mich über 13 Stunden ununterbrochen begleitet und versorgt hat. Auch für sie bedeutete der Norseman eine extreme Belastung und Energieleistung. Ohne diesen perfekten Support ist ein Sieg nicht möglich. DANKE ist eigentlich auch hier wieder in Worte gefasst viel zu wenig.
Die Berichterstattungen in den Medien folgen in den nächsten Tagen. Ein sehr schöner Bericht von Jens ist auf www.tri-mag.de zu finden
8 Aug
In einem Wahnsinnsrennen hat Susanne Buckenlei als erste Deutsche den Norsemann 2009 gewonnen. Trotz extremen Gegenwindes auf der kompletten Radstrecke hat sie den Streckenrekord aus 2004, der bei nahe zu Windstille aufgestellt worden ist, um nur 6min verpasst.
Nach dem Schwimmen war sie 3. und bereits nach knapp 15km auf dem Rad hat sie die Führung übernommen. Ihren Vorsprung baute sie auf dem Rad auf über 17 min.
Mit dem Wissen um die härteste Laufstrecke aller Langdistanzen weltweit, fuhr sie ein verhaltenes Radrennen, um dann beim Laufen richtig aufzudrehen: mit dem 10 schnellsten Marathonsplitt im Gesamtfeld und 47 MinutenVorsprung auf die zweite Frau holte sie sich den Gesamtsieg bei der härtesten Langdistanz der Welt. Den abschließenden 5km langen Gerölltrail rannte sie dabei schneller als der Gesamtsieger und Drittplatzierte des Männerfeldes!
Nach 13:20h erreichte sie den Gipfel des Gaustatoppen und freute sich überglücklich über ihren Sieg.
Weitere Ergebnisse und Bilder und ein ausführlicher Bericht kommen die Tage.
Bildquelle: Marie Ekkje
Bevor es am Samstag in die Fluten ging, wurden Daniel und ich noch zu einem kleinen Fotoshooting im Eidfjord eingeladen. Jorgen Melau ( www.melau.no ) ist ein Teil der Norseman Crew und seine Bilder haben einen tollen, indivduellen Style. Daniel und ich freuen uns über die professionellen Bilder und sagen DANKE!
1 Aug
Morgen ist es soweit: zusammen mit meiner Freundin Luise steige ich in Nürnberg in den Flieger Richtung Oslo! Von dort werden wir mit dem Auto Teile der Laufstrecke und die Radstrecke rückwärts zum Eidfjord fahren wo am Samstag den 08.08.2009 der Norseman starten wird. Meine Eltern werden auch morgen mit dem Auto und Wohnwagen starten und auch Anfang der Woche am Fjord aufschlagen! Zusammen mit Luise und meinem Bruder übernehmen sie meinen Support beim Rennen. Ich danke Ihnen ganz ganz herzlich dafür. Ohne sie wäre ich heute nicht da wo ich sportlich, aber auch beruflich stehe. Gleichzeitig sind sie für mich die wichtigsten Personen am Streckenrand, um so mehr freut es mich, dass sie den weiten Weg auf sich nehmen, um mich bei diesem harten Rennen zu betreuen! DANKE an Euch beide, Luise und meinen Bruder Uli!
Ein weiterer Dank geht natürlich auch an meine Sponsoren, die mich mit dem besten Material auf die Strecke schicken, weiter an meine Partner im physiotherapeutischen und orthopädischen Bereich, die dafür sorgen, dass ich 100% leistungsfähig am Start stehe!
Last but not least: an Jens Richter, der mir mit seinem Einsatz bei der Wettkampfleitung, die Möglichkeit verschafft hat, noch nachträglich in die Startliste aufgenommen zu werden… nur dadurch wird dieser lange Traum schon so schnell war. Es freut mich sehr, dass sich auch Jens nächste Woche in Richtung Norwegen aufmacht und auch vom Rennen berichten wird!
Einen Vorbericht gibt es am Mittwoch 05.08.09 unter www.tri-mag.de
Ich bin nervös, aber habe ein sehr gutes Gefühl. Alles andere werden wir in einer Woche sehen. Danke für´s Daumendrücken!!
..um genau zu sein waren es 4 markante Schritte, die ich in mein Training eingeplant hab, um mich fit für das wohl härteste Rennen in meiner sportlichen Karriere zu machen.
Da meine Heimat relativ wenige längere Anstiege bietet, was für mein Training aber unbedingt notwendig war, hab ich mich entschlossen, mich in diesem Jahr aus dem Wettkampfgeschehen raus zu halten und die Wochenenden (meist ein bißchen verlängert) im Süden Deutschlands oder in Österreich zu verbringen.
Station 1: Die erste Station hat mich und Michi nach Immenstadt geführt, wo wir in Hannes Blaschkes Ferienwohnung Quartier gefunden haben und somit vor der Haustür die perfekten Bedingungen hatten. Erstmals standen vor allem lange Bergtouren mit kurzen Laufanteilen, ruhige aber eben wellige Radausfahren und natürlich auch das Schwimmen im zu der Zeit noch kalten Alpsee auf dem Programm.
Station 2: Gerade wieder daheim angekommen, haben wir aber die Koffer wieder schnell gepackt, da nichts als Regen vom Wetterdienst angesagt war. Unser Argument: den Berg rauf laufen kann man bei jedem Wetter! Gesagt getan – diesmal statteten wir Stefan Holzner und seiner Familie einen Besuch am Thumsee ab und rannten gleich am nächsten Tag auf den nahegelegenen Zwiesel (1000HM). Am nächsten Tag folgte eine schwere Bergtour auf den Predigtstuhl und glücklerweise hat sich dann endlich der Regen verzogen und es konnte aufs Rad gestiegen werden: 2x Roßfeld mit jeweils guten 800 HM pro Runde, waren ein gelungener Abschluss!
Jetzt war es Zeit daheim die Ablage abzuarbeiten und die Beine etwas auszuruhen. Nach 1 Woche Verschnaufpause, waren die Beine wieder frisch und ich mußte Michi nicht lange überreden, noch mal in Richtung Allgäu loszuziehen.
Station 3.: Nach einem Tag Berglauf und Schwimmen im See, wurde es Zeit für etwas Spezifik auf dem Rad und wir verschrieben uns ein vierstündiges Kraftausdauer Training auf einer nahe gelegenen, für den Verkehr gesperrten Pass-Strasse, dem Rohrmoos. Die letzte Einheit war eine wellige Radausfahrt mit einem Haufen Allgäuer, was nicht nur Trainingseffekt, sondern vor allem auch viel Spass mit sich bringt.
Zwischenstation: Staffel in Roth: Es war nicht mein wirklicher Wunsch, denn das Rennen in Roth steht vor allem im Zeichen meiner Athleten und der Messe.Mit schweren Beinen, aber im Bewusstsein, dass es eine gute Trainingseinheit ist, hab ich mich – nachdem mein Vater den Fluten des Kanals entstiegen war – auf mein pinkes Planet X geschwungen und mit 5:10h eine ordentliche Fahrt hinlegen können. Weitaus mehr hat mich mein Bruder mit einem 3:05 Marathon beeindruckt, da er auf Grund seiner beruflichen Tätigkeiten und Zweitstudium eigentlich gar nicht zum Training kommt. Naja.. ein wenig Talent haben unsere Eltern zum Glück mitgegeben!
Station 4: Meine letzte Station sollte die spezifischste der vier Einheiten werden, dafür habe ich mir das Gebiet um den Großglockner ausgesucht. 47km Anstieg -mit leider mehr Steigungsprozent als gedacht. Zweimal hab ich die Tour mit mehr als 3h Anstieg hinter mich gebracht! Das nenn ich Kraftausdauer. Am Regentag wurden wieder die Laufschuhe geschnürt und die Schmittenhöhe im Run and Walk beklommen. Genau diese Einheit sind es, was mir das Training für den Norseman so leicht fallen ließ. Hart, aber abwechslungsreich und vor allem unheimlich schön.
Da mir die Steigung des Großglockners für eine 3. Fahrt zu heftig war, haben wir uns für die letzten beiden Tage nochmal auf in Richtung Roßfeld gemacht. Erst ein Wellnesstag mit Sauna und Salzkammer, dann am nächsten Tag 3x Roßfeld (knapp 2500 HM) plus eine Stunde Berglauf mit 500 HM. Abschließend kurz die Beine in den Königssee gesteckt , dann wurde es Zeit für die Heimfahrt!
Abschluss: Irgendwie hatte ich mich schon daran gewöhnt, meine wichtigsten Einheiten fernab von zu Hause durchzuführen. Die letzte finale Einheit hat uns aber nur bis zur Fränkischen Schweiz flüchten lassen: 4.5h überwiegend „Run „– anteilig „Walk“ mit 1000 Hm sollten nochmal den letzt Reiz setzen und auch die Bestätigung, dass gerade im Laufen einiges passiert ist
Jetzt ist es geschafft! Was bleibt ist viel Respekt, aber unendliche Freunde auf die bisher größte Herausforderung in meinem Sport.
Dank meinem neuen Unterwäsche Ausstatter Odlo werde ich als eine der Wenigen beim Norseman nicht frieren! Ich bin stolz Odlo als meinen neuen Partner im Bereich Bekleidung für kaltes Wetter und „drunter“ vorstellen zu dürfen! Gerade beim Norseman erwarten mich teilweise Temperaturen unter 10 Grad und unter Umständen auch Nässe von oben! Wie schön wird es wenn ich aus dem 14 Grad kaltem Wasser steigen und mich in die warme Funktionsunterwäsche werfen kann! Danke für den tollen Support!
Dickes Danke auch an meine Athletin Martina Kammermeier von Sport Schrott in Regensburg, die diesen Kontakt hergestellt hat!
29 Jul
..immer noch wie Frauen aussehen und Dinge tun die Frauen mögen! Zumindest ist das meine Einstellung seit ich leistungsorientiert Sport betreibe! Daher freut es mich, dass sich Gabi und Jürgen Paur dazu entschlossen haben, als Ausgleich zu meiner Doppelbelastung Geschäft und Leistungssport Triathlon und dem damit verbundenen Stress, in Ihrem Kosmetikstudio in der Hirsch Apotheke in Allersberg die regelmässige Behandlung meiner Haut mit dem Ultraschall durchzuführen! Eine ganz neue Art des „Sponsorings“ – kein Material oder Finanzspritze – viel besser: etwas für meine Gesundheit – man (Frau) wird ja nicht jünger J aber das muss man ja nicht unbedingt sehen!
Unter: http://www.hirsch-apotheke-allersberg.de sind weiter Informationen zu finden!
Ich bin sehr gespannt über die Ergebnisse der Behandlung – werde natürlich darüber berichten!
28 Jul
Ich darf wirklich stolz sein auf meine Athleten! Nach Anja´s und Thomas´s Sieg beim Rothsee hat Sonja Tajsich eine Woche später beim IM in Klagenfurt als eine von wenigen Frauen weltweit die 9h Marke geknackt. Mit 8:59h wurde sie Zweite im Frauenfeld und holte sich die Qualitfikation für Hawaii! Schon eine Woche später konnte ich 2 Athleten in die TopTen Overall beim legendären Quelle Challenge in Roth platzieren. Eine neue persönliche Bestzeit und einen gesamt 9 Platz erreichten Luke Dragstra mit 8:13h und Anja Ippach mit 9:37h (3.Platz DM gesamt).Besonders freut mich, dass bei Michi (Hofmann) endlich wieder der Knoten geplatzt ist und er nach langer Durststrecke mit 8:40h seinen Weltmeistertitel der Feuerwehren zurückholen konnte.
Aber nicht nur meine Profis haben tolle Leistungen gebracht. Auf unserer Geschäftswebsite (www.professional-endurance-team.de) findet Ihr mehr Ergebnisse aller unserer Athleten.
27 Jul
Ich liebe mein pinkes Fahrrad, war entzückt, als ich gesehen habe, dass es die CEP Socken jetzt auch in pink gibt und bin wie viele Frauen generell für schöne Dinge immer zu haben. Steffen mayer von Magic-Sportfood, mein Athlet und Geschäftspartner, hat das erkannt und mit eine riesen Freude gemacht: passend zum meinem Rad wurde ein Zeifahrhelm nach meinen Wünschen neugestaltet und lackiert. Unglaublich schön mit Blumedesign und meinem Namen vorne drauf. DANKE!! Das ist Motivtion!
.. dank Joachim Weinbrenner von jsolutions! Ich freue mich sehr über das neue Gewand meiner Seite und werde jetzt wieder häufiger von mir lesen lassen. In Kürze folgt ein ausführlicher Bericht vom Challenge Roth,..meinen Athleten und meiner Staffelteilnahme,.. von Sonjas Riesenerfolg in Klagenfurt (meine erste Athletin Sub 9h) und last but not least: mein Weg zum Norseman in mehreren Etappen. Wie bereits angekündigt ist mein erster Saisonhöhepunkt der Norseman in Norwegen, auf Grund dessen ich mich vom normalen Wettkampfgeschehen weitestgehend zurückgezogen habe und die Zeit für spezifisches Training fernab meiner flachen Heimat genützt habe.
Der Rothsee Triathlon hatte in diesem Jahr in zweierlei Hinsicht eine große Bedeutung für mich als Trainer und für das Deutsche Team Planet X!
Erstens war es die Premiere für meinen Geschäftskollegen Matthias und seinen Orga-Partner Werner, die die Leitung des Events übernommen haben, zweitens hab ich 2 meiner schnellsten „Pferdchen“ aus dem Team ins Rennen geschickt, was mich emotional auch nicht wirklich locker sein läßt.. aber das macht es ja so schön!
Die Renntaktik war von schon im Vorfeld klar: von vorneweg Druck machen und dann das Rennen nach Hause Laufen. Thomas hat sich ziemlich genau daran gehalten und allen eindrucksvoll gezeigt, dass er nicht umsonst den Namen „Hell-on-Wheels“ trägt. Beim abschließenden Lauf war kein Rankommen mehr möglich und er feierte einen ungefährdeten Sieg vor Joszef Major (Sieger IM Arizona 2008).
Anja hat es mit der Taktik sehr genau genommen: mit bereits über 2min Vorsprung nach dem Schwimmen deutlich in Führung liegend, konnte sie auch auf dem Rad ein starkes Rennen zeigen und auch Wenke Kujala nicht wirklich rankommen lassen. Für mich nicht wirklich eine Überraschung, aber dennoch erfreulich, hat sie beim Laufen ihre Führung aber noch weiter ausgebaut und mit über 1min Vorsprung die schnellste Laufzeit abgespult! Letztendlich konnte sie mit knapp zweieinhalb Minuten Vorsprung vor Wenke Kujala und viereinhalb Minuten Vorsprung vor Christine Waitz, das Rennen für sich entscheiden! Sehr toll! Nicht nur für mich und Professional Endurance Team, sondern auch für das deutsche Team Planet X, dem beide Athleten angehören!
Wiedermal darf ich sehr stolz auf meine Athleten sein und freue mich jetzt sehr auf das Rennen von Anja und Thomas in Roth, speziell in Hinblick auf die Deutsche Meisterschaft.
Mit Luke Dragstra steht noch einer meiner Athleten aus dem Team Planet X in den Startlisten vom Challenge in Roth. Man darf gespannt sein! Der Kanadier war sehr fleißig uns konsequent – es wird Zeit, dass es sich die Lorbeeren dafür abholt!
Ironman Klagenfurt
Als nächstes steht jetzt Sonja Tajsich , auch auf der pinken Rennmaschine von Planet X unterwegs, an der Frontline bei einem großen Ironman Klassiker. Sonja wird seit 3 Jahren von mir betreut und gehört nach Ihrem zweiten Gesamtrang beim Ironman Südafrika, zu den Siegkandidatinnen beim Ironman in Klagenfurt. Daumen drücken ist angesagt!!
Michi und ich durften zum zweiten Mal nach der Eröffnung des Challenge Shops Modell spielen. Dieses Mal wurden Teile der Challenge Bekleidung für den Shop fotografiert. War eine sehr lustige Aktion aber jetzt schreib ich lieber wieder Trainingspläne!
Die Bekleidung, Helme und weitere Assessores können über den Shop auf der Challenge Roth Website bezogen werde! www.challenge-roth.de
Meine nächste Aktion steht auch ganz im Zeichen vom Challenge Roth: zusammen mit meinem Vater und Bruder werde ich wieder als Staffel starten! “Same procedure as every year” !!
Die letzten beiden Wochenenden standen für einige der Planet X Germany Teammitglieder voll im Zeichen des Quelle Challenge Roths. Anja Ippach, Thomas Hellriegel, Michi Hofmann und ich waren bei der offiziellen Streckenbesichtigung des Challenge zusammen mit 140 Athleten unterwegs um die Wettkampfstrecken abzufahren und wertvolle Tipps für den Renntag zu geben. Anschließen konnten die Athleten beim Neotest, neben den Anzügen von Sailfish auch alle namhaften Neoprenanzüge testen. Ein erfolgreicher Tag für das Team Challenge, unser Professional Endurance Team und die Athleten!
Eine Woche später haben Anja und ich dann beim 6-er Mannschaftszeitfahren auf der Challenge Strecke teilgenommen. Es handelt sich zwar um kein offizielles Rennen, der Ehrgeiz der Athlten ist aber nicht weniger! Mit unseren Mädels Johanna, Merryn und Marina hatten wir eine Menge Spass, aber auch Druck: trotz starkem Wind konnten wir eine Runde (ca 87 km) in 2:23 h zurücklegen.. ganz ordentlich für einen „ganz normalen Trainingstag“