Susanne Buckenlei

Diplomsportwissenschaftlerin und Triathletin – Sport ist mein Leben

Hattrick und Race Record

Norseman

Gesamtsieg 2009, 2010 und 2011

Norseman 2010 Film

Norseman

Norseman 2009 Film

Norseman

Professional Endurance Team

Renntermine 2011:

  • Xterra Italy Sardinien 28.05.2011
  • Xterra Austria 25.06.2011
  • Norseman Extreme Triathlon 06.08.2011
  • Xterra Germany 20.08.2011
  • Xterra Swiss 10.09.2011
  • Challenge Henley UK 18.09.2011

Archiv

Artikel der Kategorie ‘Erfolge meiner Athleten

Es wird der Adobe Flash Player benötigt und im Browser muss Javascript aktiviert sein..

Der Rothsee Triathlon hatte in diesem Jahr in zweierlei Hinsicht eine große Bedeutung für mich als Trainer und für das Deutsche Team Planet X!
Erstens war es die Premiere für meinen Geschäftskollegen Matthias und seinen Orga-Partner Werner, die die Leitung des Events übernommen haben, zweitens hab ich 2 meiner schnellsten „Pferdchen“ aus dem Team ins Rennen geschickt, was mich emotional auch nicht wirklich locker sein läßt.. aber das macht es ja so schön!
Die Renntaktik war von schon im Vorfeld klar: von vorneweg Druck machen und dann das Rennen nach Hause Laufen. Thomas hat sich ziemlich genau daran gehalten und allen eindrucksvoll gezeigt, dass er nicht umsonst den Namen „Hell-on-Wheels“ trägt. Beim abschließenden Lauf war kein Rankommen mehr möglich und er feierte einen ungefährdeten Sieg vor Joszef Major (Sieger IM Arizona 2008).
Anja hat es mit der Taktik sehr genau genommen: mit bereits über 2min Vorsprung nach dem Schwimmen deutlich in Führung liegend, konnte sie auch auf dem Rad ein starkes Rennen zeigen und auch Wenke Kujala nicht wirklich rankommen lassen. Für mich nicht wirklich eine Überraschung, aber dennoch erfreulich, hat sie beim Laufen ihre Führung aber noch weiter ausgebaut und mit über 1min Vorsprung die schnellste Laufzeit abgespult! Letztendlich  konnte sie mit knapp zweieinhalb Minuten Vorsprung vor Wenke Kujala und viereinhalb Minuten Vorsprung vor Christine Waitz, das Rennen für sich entscheiden! Sehr toll! Nicht nur für mich und Professional Endurance Team, sondern auch für das deutsche Team Planet X, dem beide Athleten angehören!
Wiedermal darf ich sehr stolz auf meine Athleten sein und freue mich jetzt sehr auf das Rennen von Anja und Thomas in Roth, speziell in Hinblick auf die Deutsche Meisterschaft.
Mit Luke Dragstra steht noch einer meiner Athleten aus dem Team Planet X in den Startlisten vom Challenge in Roth. Man darf gespannt sein! Der Kanadier war sehr fleißig uns konsequent – es wird Zeit, dass es sich die Lorbeeren dafür abholt!
Ironman Klagenfurt
Als nächstes steht jetzt Sonja Tajsich , auch auf der pinken Rennmaschine von Planet X unterwegs, an der Frontline bei einem großen Ironman Klassiker. Sonja wird seit 3 Jahren von mir betreut und gehört nach Ihrem zweiten Gesamtrang beim Ironman Südafrika, zu den Siegkandidatinnen beim Ironman in Klagenfurt. Daumen drücken ist angesagt!!

Ja,..ich bin tatsächlich unheimlich stolz auf meine Athleten, die ich auf das Schönste aller ausländischen Triathlon Rennen trainieren durfte.

Zum einen Luke Dragstra der alles erster Athlet auf Rad steigen konnte, einen seiner besten Marathonläufe gezeigt hat und damit den 6. Gesamtplatz belegen konnte. Das Rennen sollte eine erste Stufe in seinem Aufbau nach einem langen Formtief und notwendiger Trainingspause sein. Glückwunsch Luke, SOLL erfüllt!

Zum anderen Felix Walchshöfer – Renndirektor vom Challenge Roth – der nach nur vier Monaten Training und 3 Monaten Abstinenz vom Rauchen, eine unglaubliche Leistung mit dem Finish zeigen konnte. Ich bin sehr glücklich, dass ich ihm beim Einlösen seines letzten Versprechens, an seinen Vater Herbert kurz vor dessen Tod, unterstützen durfte. Wir werden weitermachen – versprochen!!

Und natürlich auch auf meinen Vater, der mir mit seiner 10. Teilnahme in der Staffel als Schwimmer, immer wieder Hoffnung für meine eigene Schwimmleistung gibt. Sollte doch der Apfel nicht soweit vom Stamm fallen!?

Michi und mir blieb nach langer Virusinfektion nur das Zuschauen und Anfeuern auf der Strecke. Im nachhinein betrachtet möchte ich aber keine Sekunde des spannenden Rennens am Streckenrand missen – danke meiner Athleten war es ein Tag voller Emotionen und Highlights! DANKE!

im_uk_08_1Mein Saisonabschluss ist vollbracht – und weitaus erfolgreicher als nach dieser durchwachsenen Saison zu erwarten war. Beim Ironman UK konnte ich mit dem 3. Gesamtplatz im Frauenfeld zum ersten Mal auf dem Podium eines Ironmanrennens finishen.

Sowohl mein Zeitbudget als auch mein Gesundheitszustand liesen dieses Jahr zu wünschen übrig, somit bin ich nicht mit den größten Erwartungen ins Rennen gestartet. Auch hätte ich nicht gedacht, dass das Rennen vom letzten Jahr bzgl. Schwierigkeit noch zu toppen wäre, aber 2008 war mein bisher härtestes Ironman Rennen auf Grund von Wind, Kälte und Höhenmeter und den Streckenverhältnissen. Als Favoritinnen wurde vor allem Bella Comerford (zahlreiche IM Siegerin, Weltmeisterin auf der LD), Alice Hector (3.Platz Langdistanz Weltmeisterschaft 2007) und Rachel Joyce (Schottische Mitteldistanz Meisterin) gehandelt. Mit Heike Funk war ebenfalls eine ehemalige Ironmansiegerin gemeldet, sowie die 5.platzierte vom letzten Jahr (Yvett Grice) und Monika Stadlmann, die sich erst vor 2 Wochen den Fizestaatsmeistertitel über die Mitteldistanz in Österreich geholt hat. Grund genug die Erwartungen niedrig anzusetzen

Schon im Wasser hat sich angekündigt, dass es ein langer harter Tag werden wird: 16° und ca. 25min Verzögerung bis zum Startschuss. Mein großer Rückstand nach dem Schwimmen hat gezeigt, dass ich vor allem diese Disziplin stark vernachlässigt habe. 1-2x die Woche 2km „baden” ist definitiv zu wenig  :) aber ich gelobe Besserung!

Sehr enttäuscht kam ich mit über 13 Minuten Rückstand auf die erste Frau und auch 11min auf Heike Funk, die spätere 2.des Rennens, aus dem Wasser!

Der Radpart war gespickt mit ständigen Auf und Ab´s: sowohl auf der Strecke mit über 2000 HM aber auch mental. Der Gedanke einfach aufzuhören war auf Grund der Kälte, vor allem aber durch den Wind und den schlechten Asphalt, zugegebenermaßen immer präsent. Aber meine Eltern waren extra aus Frankreich am Ende Ihres Urlaubes angereist und Michi´s Schwester Dani und Ihr Mann Werner waren auch die Woche mitgeflogen, also hieß es Zähne zusammenbeißen.

Enttäuscht über die Schwimmzeit bin ich etwas zu intensiv die erste Runde angefahren. Auf Runde 2 und 3 hat sich aber die Vernunft eingeschaltet, was sich später beim Laufen ausbezahlt hat. Trotz gefühlt langsamen Vorankommens konnte ich Athletin um Athleten einsammeln und schließlich als 4. Frau vom Rad steigen. Heike Funk fuhr ein ähnliches Rennen, also blieb unser Abstand ziemlich gleich, jedoch beim Wechsel kam noch eine Minute dazu.

Das Radrennen war in diesem Jahr eines der schwersten im Ironmanzirkus. Der schnellste Mann konnte den Kurs in gerade 5:09h bewältigen. Das Gefühl in meinen Beinen hat nicht prophezeit, dass ich anschließend auf der verwinkelten Marathonstrecke mit über 600 HM noch ein Vorlaufen auf Platz 3 und eine deutlich Verkürzung des Abstandes zu Funk erreichen könnte. Mit einem 3:31h Marathon jedoch sicherte ich mich gegenüber der schnellen Athleten hinter mir ab  und machte nach vorne wieder Boden gut. Am Ende waren es nur noch 4 Minuten die von Platz 2 in diesem harten Rennen trennten. Trotzdem ist die Freunde riesig, da es gänzlich unerwartet schien, hier auf dem Podium zu landen und als 3. Frau einzulaufen! Auf Grund der wirklich notwendigen Saisonpause habe ich wie schon letztes Jahr die Quaifikation für die Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii nicht angenommen.

Das Rennen wurde – wie bereits zahlreiche andere Ironmanrennen in diesem Jahr (IM Südafrika, IM Lanzarote, Embrunman) – von der Vorjahressiegerin Bella Comerford gewonnen. Sie war die einzige Frau, die die 10 Stundemarke knapp unterbieten konnte. Ihr Lebensgefährte Stephen Bayliss (Sieger IM Südafrika) hat das Männerrennen für sich entschieden, ebenfalls als einziger unter der 9h Marke. Meine englischen Planet X Team Kollegen Spencer Smith und Nick Saunders belegten Rad 4 und 5 im Männerfeld! Ein 3.4. und 5. Platz für Planet X – ein toller Erfolg!

Wolfgang Schmatz, seit 1.5h Jahren von mir trainiert, wurde Gesamt 17ter in 9:47h mit dem 7. schnellsten Laufsplitt in 3:09 und souveräner Sieger der AK 45-49. Herzlichen Glückwunsch!

Ganz herzlich möchte ich mich bei meinen Betreuer (meine Eltern, Dani & Werner), meinen Sponsoren und allen die die Daumen gedrückt haben, bedanken! Mit Ihrer Hilfe und Unterstützung kann ich trotz meines niedrigen Zeitbudgets  diese Leistung abrufen  und auch immer mit dem perfekten Material und professionell betreut am Start stehen!
Ich verabschiede mich jetzt in eine 4-6 wöchige Pause um dann, wie bereits im Ziel versprochen einen Schwimm- & Laufschwerpunkt im Winter zu setzten! Auf dem Programm stehen viel Krafttraining, viele Schwimm(-technik) Einheiten und die Arbeit um meine Laufleistung weiter zu verbessern. Nächstes Ziel wird eine die Staffelteilnahme beim Challenge in Wanaka sein, bei der ich erstmals den Laufpart übernehmen werde!

Meine Athletin Marina steht kurz vor Ihrem ersten Ironman in Klagenfurt! Hier könnt Ihr Ihren Weg verfolgen! Glückwunsch zum 2. Gesamtplatz in Sulzbach und Sieg beim Sprint in Deggendorf!!

Lade Dir den Flash Player um die Diashow zu sehen.
Lade Dir den Flash Player um die Diashow zu sehen.