Ich bin sehr stolz heute den Triathlon TV Bericht vom Norseman Triathlon 2009 präsentieren zu können. Es motiviert mich sehr für meinen erneuten Start in diesem Jahr! Viel Spass beim Anschauen! Vielleicht kommt der eine oder andere auf den Geschmack – ich kann es nur empfehlen!
Der Film wurde von Jens Richter, selbst mehrfacher Norseman Finisher und Teilnehmer 2010 produziert.
A triathlonTV production
Wie bereits sehr früh verkündet, werde ich auch in diesem Jahr wieder beim Norseman Extreme starten, mit dem Ziel meinen Titel zu verteidigen.
Hier findet Ihr ein Interview zu meinem Rennen und den Ausblick auf das Rennen 2010.
Trotzdem ist der Wunsch geblieben meine Ziele zu steigern, was mir jetzt auch gelungen ist. Zusätzlich zum Norseman werde ich 8 Tage später bei der Premiere des Challenge Langdistanzrennen in Copenhagen am Start stehen. Auch da sind meine Ziele nicht zu gering, aber das soll bis zum Zieleinlauf nur in meinem Kopf bleiben
Ich werde in Copenhagen für Team Streetkids zusammen mit vielen anderen Profiathleten für einen guten Zweck am Start sein und bitte Euch alle kräftig mitzumachen! Mehr Info findet ihr unter http://teamstreetkids.wordpress.com/make-donation/.
Die letzten beiden Wochenenden standen für einige der Planet X Germany Teammitglieder voll im Zeichen des Quelle Challenge Roths. Anja Ippach, Thomas Hellriegel, Michi Hofmann und ich waren bei der offiziellen Streckenbesichtigung des Challenge zusammen mit 140 Athleten unterwegs um die Wettkampfstrecken abzufahren und wertvolle Tipps für den Renntag zu geben. Anschließen konnten die Athleten beim Neotest, neben den Anzügen von Sailfish auch alle namhaften Neoprenanzüge testen. Ein erfolgreicher Tag für das Team Challenge, unser Professional Endurance Team und die Athleten!
Eine Woche später haben Anja und ich dann beim 6-er Mannschaftszeitfahren auf der Challenge Strecke teilgenommen. Es handelt sich zwar um kein offizielles Rennen, der Ehrgeiz der Athlten ist aber nicht weniger! Mit unseren Mädels Johanna, Merryn und Marina hatten wir eine Menge Spass, aber auch Druck: trotz starkem Wind konnten wir eine Runde (ca 87 km) in 2:23 h zurücklegen.. ganz ordentlich für einen „ganz normalen Trainingstag“
20 Mai
..als ich es ursprünglich im Winter geplant hatte!
Nachdem Michi und ich den kompletten November und Dezember auf Grund einer Lungeninfektion pausieren mussten, war sehr schnell klar, dass ich nicht wie geplant im Mai beim Ironman Brasilien am Start stehen würde. Im Januar konnten wir langsam das Training aufnehmen und zum Glück konnten wir schnelle eine solide Basis aufbauen. Also hieß es neue Ziele setzten, die da wären: Ironman UK und als Highlight Challenge Barcelona im Oktober. Seit einigen Jahren liegt mir aber mein Dad in den Ohren, dass es auch in Norwegen ein tolles Rennen gibt und das Land wäre Ihm und meiner Ma als Urlaubsziel wesentlich lieber.
Mit dem tollen Rennen hat er ein Event angesprochen, welches mir auch selbst schon seit langer Zeit durch den Kopf geht: Der Norseman. Mit Hilfe von Jens Richter stellte ich während meiner Trainertätigkeit auf Mallorca mit Hannes Hawaii Tours, eine Anfrage, um in das bereits ausgebuchte Rennen noch rein zukommen! Nach ungeduldigem Warten ist es jetzt soweit: Ich habe die Zusage für dieses außergewöhnlich harte, aber auch einzigartige Rennen bekommen und fieber dem Start jetzt schon entgegen. Ich freue mich besonders auf das spezielle Training für das Rennen, denn es warten einige Herausforderungen bis zum Ziel auf dem 2. höchsten Berg von Norwegen. Um 5:30 startet das Rennen mit dem Sprung aus 4 Meter Höhe von der Fähre im Eijdfjord in ca. 14-15 Grad kaltes Wasser. Auf dem Rad müssen weit mehr als 3000 Höhenmeter zurückgelegt werden, bis es auf die Laufstrecke geht, die weitere gute 1500 Höhenmeter enthält! Da das Berglaufen zu meinen favorisierten Trainingseinheiten gehört und ich schon immer wellige Wettkampfstrecken bevorzugt habe, also genau das Richtige für mich. Ich bin sehr glücklich über die Startzusage und gehe mit sehr viel Respekt, aber auch Selbstvertrauen in meine Ausdauerstärke in das Rennen.
Acht Wochen später folgt mein eigentlicher Saisonhöhepunkt, der Challenge in Barcelona! Ich bin seit Jahren ein großer Fan der Challenge Rennen, kann aber auf Grund der hohen beruflichen Belastung beim Hauptrennen in Roth, außer als Staffelstarter, nicht mehr am Start stehen. Um so schöner für mich, dass die Serie immer weiter wächst und mit den Challenge in Barcelona ein tolles neues Rennen über die Langdistanz hinzugekommen ist. Am Donnerstag fliege ich bereits zum Wettkampfort um Michi beim Start über die Mitteldistanz -gleichzeitig Feuerwehrweltmeisterschaft- zu betreuen und selbst auf der Wettkampfstrecke und in den umliegenden Anstiegen zu trainieren! Es liegen 5 tolle Tage vor uns!
Es hat sich also einiges bei meinen Plänen geändert, aber die Motivation und der Spaß am Training ist durch die neuen Ziele noch weiter angestiegen! Über kleinere Vorbereitungsziele und Events werde ich in Kürze berichten!
17 Sep
Mein Saisonabschluss ist vollbracht – und weitaus erfolgreicher als nach dieser durchwachsenen Saison zu erwarten war. Beim Ironman UK konnte ich mit dem 3. Gesamtplatz im Frauenfeld zum ersten Mal auf dem Podium eines Ironmanrennens finishen.
Sowohl mein Zeitbudget als auch mein Gesundheitszustand liesen dieses Jahr zu wünschen übrig, somit bin ich nicht mit den größten Erwartungen ins Rennen gestartet. Auch hätte ich nicht gedacht, dass das Rennen vom letzten Jahr bzgl. Schwierigkeit noch zu toppen wäre, aber 2008 war mein bisher härtestes Ironman Rennen auf Grund von Wind, Kälte und Höhenmeter und den Streckenverhältnissen. Als Favoritinnen wurde vor allem Bella Comerford (zahlreiche IM Siegerin, Weltmeisterin auf der LD), Alice Hector (3.Platz Langdistanz Weltmeisterschaft 2007) und Rachel Joyce (Schottische Mitteldistanz Meisterin) gehandelt. Mit Heike Funk war ebenfalls eine ehemalige Ironmansiegerin gemeldet, sowie die 5.platzierte vom letzten Jahr (Yvett Grice) und Monika Stadlmann, die sich erst vor 2 Wochen den Fizestaatsmeistertitel über die Mitteldistanz in Österreich geholt hat. Grund genug die Erwartungen niedrig anzusetzen
Schon im Wasser hat sich angekündigt, dass es ein langer harter Tag werden wird: 16° und ca. 25min Verzögerung bis zum Startschuss. Mein großer Rückstand nach dem Schwimmen hat gezeigt, dass ich vor allem diese Disziplin stark vernachlässigt habe. 1-2x die Woche 2km „baden” ist definitiv zu wenig
aber ich gelobe Besserung!
Sehr enttäuscht kam ich mit über 13 Minuten Rückstand auf die erste Frau und auch 11min auf Heike Funk, die spätere 2.des Rennens, aus dem Wasser!
Der Radpart war gespickt mit ständigen Auf und Ab´s: sowohl auf der Strecke mit über 2000 HM aber auch mental. Der Gedanke einfach aufzuhören war auf Grund der Kälte, vor allem aber durch den Wind und den schlechten Asphalt, zugegebenermaßen immer präsent. Aber meine Eltern waren extra aus Frankreich am Ende Ihres Urlaubes angereist und Michi´s Schwester Dani und Ihr Mann Werner waren auch die Woche mitgeflogen, also hieß es Zähne zusammenbeißen.
Enttäuscht über die Schwimmzeit bin ich etwas zu intensiv die erste Runde angefahren. Auf Runde 2 und 3 hat sich aber die Vernunft eingeschaltet, was sich später beim Laufen ausbezahlt hat. Trotz gefühlt langsamen Vorankommens konnte ich Athletin um Athleten einsammeln und schließlich als 4. Frau vom Rad steigen. Heike Funk fuhr ein ähnliches Rennen, also blieb unser Abstand ziemlich gleich, jedoch beim Wechsel kam noch eine Minute dazu.
Das Radrennen war in diesem Jahr eines der schwersten im Ironmanzirkus. Der schnellste Mann konnte den Kurs in gerade 5:09h bewältigen. Das Gefühl in meinen Beinen hat nicht prophezeit, dass ich anschließend auf der verwinkelten Marathonstrecke mit über 600 HM noch ein Vorlaufen auf Platz 3 und eine deutlich Verkürzung des Abstandes zu Funk erreichen könnte. Mit einem 3:31h Marathon jedoch sicherte ich mich gegenüber der schnellen Athleten hinter mir ab und machte nach vorne wieder Boden gut. Am Ende waren es nur noch 4 Minuten die von Platz 2 in diesem harten Rennen trennten. Trotzdem ist die Freunde riesig, da es gänzlich unerwartet schien, hier auf dem Podium zu landen und als 3. Frau einzulaufen! Auf Grund der wirklich notwendigen Saisonpause habe ich wie schon letztes Jahr die Quaifikation für die Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii nicht angenommen.
Das Rennen wurde – wie bereits zahlreiche andere Ironmanrennen in diesem Jahr (IM Südafrika, IM Lanzarote, Embrunman) – von der Vorjahressiegerin Bella Comerford gewonnen. Sie war die einzige Frau, die die 10 Stundemarke knapp unterbieten konnte. Ihr Lebensgefährte Stephen Bayliss (Sieger IM Südafrika) hat das Männerrennen für sich entschieden, ebenfalls als einziger unter der 9h Marke. Meine englischen Planet X Team Kollegen Spencer Smith und Nick Saunders belegten Rad 4 und 5 im Männerfeld! Ein 3.4. und 5. Platz für Planet X – ein toller Erfolg!
Wolfgang Schmatz, seit 1.5h Jahren von mir trainiert, wurde Gesamt 17ter in 9:47h mit dem 7. schnellsten Laufsplitt in 3:09 und souveräner Sieger der AK 45-49. Herzlichen Glückwunsch!
Ganz herzlich möchte ich mich bei meinen Betreuer (meine Eltern, Dani & Werner), meinen Sponsoren und allen die die Daumen gedrückt haben, bedanken! Mit Ihrer Hilfe und Unterstützung kann ich trotz meines niedrigen Zeitbudgets diese Leistung abrufen und auch immer mit dem perfekten Material und professionell betreut am Start stehen!
Ich verabschiede mich jetzt in eine 4-6 wöchige Pause um dann, wie bereits im Ziel versprochen einen Schwimm- & Laufschwerpunkt im Winter zu setzten! Auf dem Programm stehen viel Krafttraining, viele Schwimm(-technik) Einheiten und die Arbeit um meine Laufleistung weiter zu verbessern. Nächstes Ziel wird eine die Staffelteilnahme beim Challenge in Wanaka sein, bei der ich erstmals den Laufpart übernehmen werde!
15 Aug
Mein Saisonhöhepunkt Ironman United Kingdom naht und ich freue mich schon sehr auf das Event das ich im letzten Jahr als 4. des Gesamtfrauenfeldes beenden konnte. Ich fühle mich fit und konnte die beiden Monate nach einer kleinen Zwangspause wieder sehr gut trainieren!
Motiviert war ich nach meinen alljährlichen Trainingslagern im Kraichgau auf der L-Distanz an den Start gegangen, mußte aber schon während des Rennens feststellen, dass mich überhaupt nicht intensiver belasten kann. Ich kam als gesamt 4. der Frauen enttäuscht ins Ziel Eine Woche später wollte ich beim Steinbergersee Mitteltriathlon testen, ob es sich um einen schwarzen Tag, oder tatsächlich eine schlechte Form handelt. Leider auch hier das gleiche Gefühl, keine intensive Belastung gehen zu können. Der gesamt dritte Platz war nicht das, was ich mir für das Rennen ausgemalt hatte, blieb aber im Rahmen
Mein Blutbild lieferte mir dann die Erklärung: ich hatte mir wohl einen Virus eingefangen, der mein Immunsystem geschwächt hatte. Da mich die beiden Rennen in diesem Zustand viel Kraft gekostet haben, war eine kleine Zwangspause von 1-2 Wochen notwendig. Glücklicherweise konnte ich dann aber umso schneller die gewohnte Form aufbauen und beim Challenge in Roth mit 5:11h trotz 3 Tage lang 12h Messestress ein gutes Staffelrennen fahren. Ich fühle mich jetzt sehr fit und stabil und kann es daher kaum erwarten wieder bei diesem Rennen, das zu einem der schwersten im Ironmanzirkus zählt, am Start zustehen! Vorher verabschiede ich mich aber noch für eine letzte harte Trainingswoche unter sie Sonne Lanzarotes zusammen mit meinem Geschäftspartner Matthias Fritsch, der sich auf die 70.3 WM in Clearwater vorbereitet! Danach kann es endlich losgehen!
Geplant war es beim Challenge France als schnelle Trainingseinheit zusammen mit meinem Vater und Bruder eine Familienstaffel in Rennen zu schicken. Durch eine Knieverletzung meines Vaters und Zeitmangel meines Bruders, mußte die Staffel aber kurzfristig umformiert werden! Groß war die Freude, als sich kurzfristig Ralf Eggert als Schwimmer angeboten hatte und Werner Schedelbauer – Michi´s Schwager- sich ebenso spontan für den Laufpart zur Verfügung gestellt hat.
So ging es am Freitagnachmittag zusammen mit Werners Frau Dani und meinem „persönlichen Engel“ (siehe „Freunde und Team“) Luise in Richtung Frankreich, wo wir auf dem Campingplatz in Niederbronn von meinen Eltern empfangen wurden, die bereits 2 Wochen Urlaub in Frankreich hinter sich hatten. Ein Ausflug zum Challenge France lohnt sich schon alleine wegen der idyllischen Landschaft und dem netten Städtchen Niederbronn allemal.
Am Sonntag um 9:30 fiel der Startschuss zum ersten Challenge France und Ralf stieg wie erwartet als erster Athlet der Staffeln aus dem Wasser mit einer Zeit von 22:19 auf die kalten 1,9km. Da war die Motivation auf dem Rad natürlich riesig und ich konnte einen Teil des Vorsprungs über die 90km Radkurs mit einer Zeit vom 2:32 noch in Radziel retten und als führende der Staffeln auf Werner übergeben. Der hatte heute auch seine schnellen Schuhe an und bewältigte den sehr schwierigen Kurs von 21km in 1:32h und musste dabei nur eine Herrenstaffel ziehen lassen, aber brachte den Sieg der Mixedstaffeln ungefährdet ins Ziel. Saisoneinstieg also geglückt! Eingroßer Dank an unsere Begleiter und Betreuer, sowie Ralf und Werner die so kurzfristig eingesprungen waren. Es war ein riesen Spass!
Das Wochenende hat aber noch mehr gute Seiten gehabt: Meine Athletin Dagmar Matthes wurde im Gesamt Damenfeld 5.mit nur 9min Rückstand auf Belinda Granger. Johanna schicker konnte bim 70.3 in St.Pölten trotz Magen-Darm-Problemen in den Tagen vor dem Rennen einen 10.Gesamtplatz und einen deutlichen Sieg in der AK 18 einfahren. Auch Marina Knorr war schnell unterwegs in Ihren letzten Rennen: Gesamt 2. beim Sulzbach Duathlon und Sieg beim Deggendorfer Sprint, den sie voll aus dem Training bestritt. Mädels – ich bin stolz auf Euch!!!
Zurück von unserem 4 wöchigen Aufenthalt auf der Südinsel Neuseelands, muss ich leider berichten, dass das Rennen nicht wie erhofft für mich verlaufen ist. Es passierte bereits an der ersten Eckboje auf der Schwimmstrecke: Beim Richtungswechsel habe ich mir durch eine unglückliche Bewegung einen Lendenwirbel blockiert, was sich anfangs durch einen stechenden Schmerz bemerkbar gemacht hat. Da die Schmerzen beim Schwimmen aber noch erträglich waren, bin ich trotzdem sofort aufs Rad gestiegen, in der Hoffnung, dass sich der Schmerz wieder löst. Dem war leider nicht so – im Gegenteil: die Blockierungen haben sich nach oben hin ausgebreitet und die Schmerzen nahmen immer mehr zu. Bei 145 war dann keinerlei Bewegung mehr möglich und ich mußte aus dem Rennen aussteigen.
Die Enttäuschung ist natürlich sehr groß, da ich mich dank 2.5 Wochen Urlaub in der Sonne am Wettkampftag sehr fit gefühlt habe und das Rennen für mich zu den schönsten Langdistanz Rennen überhaupt zählt. Wie auf den Bildern zu erkennen biete es eine einzigartige landschaftliche Kulisse und gerade die Organisation und Atmosphäre überzeugt durch einen Flair, wie man es sonst nur noch in Roth selbst erleben kann.
Wenigstens Michi konnte einen soliden Wiedereinstieg ins Wettkampfgeschehen mit dem 9. Platz feiern und auch mein Vater (Schwimmer 1:08) und mein Bruder (Läufer 3:21) konnten zusammen mit Steven Sharpe (Bike 5:36) aus Queenstown in der Staffel als „Kiwisandwich“ den 9.Platz in der Mixedwertung belegen.
Sehr stolz bin ich auf meine Athletin Alexandra Gundel, die ich für dieses Rennen vorbereitet habe: sie konnte den 7. Gesamtplatz (2.im Amateurfeld) belegen und damit Ihre Altersklasse souverän gewinnen.
Michi und ich haben das Rennen Herbert Walchshöfer, dem verstorbenen Gründer der Challenge Serie und langjähriger Renndirektor in Roth, gewidmet. Ein Grund, warum ich eigentlich um jeden Preis finishen wollte. Im Namen der Athleten durfte ich unsere Gedanken zu seiner Person bei der Pasta Party vortragen.
Wie drücken damit unseren Dank für sportlich faire, unkommerzielle Wettkampfgestaltung mit viel Herz und persönlichem Engagement, aus. Wir sind sicher, dass Felix zusammen mit seiner Familie und dem Team Challenge alles in seinem Sinn mit der gleichen Portion Herzblut weiterführen wird. Danke dafür.
Das Rennen ist ein absoluter Geheimtipp und es lohnt sich seinen Jahresurlaub für die Kombination „Rundreise mit Highlight Langdistanz“ zu verwenden. Einen großen Dank an Felix und Victoria mit Ihrem Team von Evenz.
Das Land und die Leute generell haben meine Enttäuschung über das misslungen Rennen schnell wieder verschwinden lassen, schließlich durfte ich dort eine unvergessliche Zeit zusammen mit meiner Familie verleben.
Weder das Rennen, noch das Land hat mich zum letzten Mal gesehen
Jetzt folgt eine kurze Verschnaufpause nach dem harten Wintertraining, um dann frisch in die Vorbereitung für die Saison 2008 einzusteigen.
Danke an alle die mich unterstützen:
EIN GROSSES DANKE!!!!
Heute Abend 19Uhr ist es soweit. Michi und ich starten beim Challenge Wanaka zusammen mit den beiden Gewinnern des Challenge Preisausschreibens vom Frühjahr 2007, Alexandra Gundel und Bernd Schollmeyer. Der Wettkampf wird per Livetickerab 19 Uhr auf http://www.challenge-wanaka.com/Live.html übertragen. Vorberichte zum Wettkampf findet Ihr hier .
25 Aug
Kurz vor dem Ironman United Kingdom konnte ich mich über einen neuen Sponsor freuen: die Firma Suunto ermöglicht mir sowohl im Training, als auch Wettkampf meine Herzkreislauffunktion zu überwachen und damit meine Leistung zu kontrollieren und zu steuern. Als Trainerin und Leistungsdiagnostikerin ist die Kontrolle und Steuerung des Trainings mit Hilfe der Herzfrequenz natürlich die Basis von Erfolg im Wettkampf. Wichtigstes Argument für die Zusammenarbeit mit Suunto war die natürlich die Funktionalität: mit Höhenmesser, Lauf- und Radsensor, bleibt auch keine Zusatznformation im Training und Wettkampf aus. Ein weiteres -und nicht nur für uns Frauen- entscheidendes Argument ist auch die Optik! Uhren die sich nicht nur beim Sport am Handgelenk sehen lassen, sondern auch Alltagstauglich sind – darauf habe ich lange gewartet!
DANKE FÜR DIE UNTERSTÜTZUNG
2 Wochen vor dem Ironman England bestritt Susanne in Erlangen noch ein Vorbereitungsrennen über die Mitteldistanz. Obwohl sie den Wettkampf sehr kontrolliert gestaltete und niemals an ein Limit ging sprang für sie am Ende der dritte Rang bei den Frauen heraus.
Susanne gelang trotz der laufenden Vorbereitungen auf den Ironman UK in Sherborn Castle in 2 Wochen ein sehr ausgeglichenes Rennen. Sie entstieg dem Rhein-Main-Donau-Kanal nach 32 Minuten, fuhr die 80km Radstrecke in 2:17:04 Stunden und konnte mit einem kontrolliertem Lauf ihren dritte Rang nach sehr guten 4:24:08h ins Ziel bringen. Auf einen Zweikampf mit der vor ihr liegenden Heike Funk wollte sie sich im Hinblick auf den bevorstehenden Langdistanzwettkampf in England nicht einlassen. Siegerin der Damen-Konkurrenz war Isabella Jungfer vom Gastgeber Erlangen mit etwa 4 Minuten Vorsprung auf die im Landkreis gut bekannte Heike Funk.
In einer sehr starken Frauenkonkurrenz konnte Susanne ein gewichtiges Wörtchen mitreden. Nach 9:49:14h endete der Quelle Challenge 2007 für Susanne auf Rang 9.
Und wäre das Schwimmen auch noch wie gehofft verlaufen, wäre auch noch mehr drin gewesen. Denn die vor ihr plazierten Damen Heidi Jesberger und Anja Ippach hatten ausschließlich in dieser Disziplin, wenn auch deutlich, die Nase vorne.
Nach 1:01:35h setzte Susa wieder Fuß an Land und machte sich auf um in Ihrer Paradedisziplin die Konkurrenz wieder einzuholen. Für den Radpart benötigte sie 5:15h, das war die sechstschnellste Zeit des Tages. Für den Marathon benötigte sie dann 3:28h, was ebenfalls eine Top-Ten-Zeit in dieser Disziplin war.
Mit Ihrer Leistung war Susanne äußerst zufrieden, vor allem, wenn man bedenkt, das vor ihr ausschließlich Profis ins Ziel eingelaufen sind.
Zum 10ten mal wurde am 19.Juni in Rednitzhembach das 10km lange Jedermannzeitfahren ausgetragen. Die Veranstaltung hat sich im Verlauf der Jahre zu einem etablierten Rennen entwickelt und ist seit einigen Jahren weit mehr als ein Jedermannrennen, was auch die seit letztem Jahr eingeführte Profiwertung untermauert. Für die regionalen Triathleten dient es als Zuspitzung auf die Jahreshöhepunkte und zum Kräftemessen mit eingen Radspezialisten.
Auch in diesem Jahr waren wieder einige PET-Athleten am Start. Bei den Frauen setzte sich zum 7ten mal Susanne Buckenlei durch und gewann das Rennen mit persönlicher Bestzeit von 14:40min (40,9km/h).
Bei den Herren gab es ein Kräftemessen der Hipper Radfreunde mit den Radprofis John Degenkolb und Christoph Schwerdt. Der Mapei-Fahrer Schwerdt konnte in diesem Kräftemessen den zweiten Rang in 12:57min (46,3km/h) erfahren. Nur Degenkolb war 2sec. schneller.
Matthias Fritsch, der das Rennen in der Vergangenheit bereits 3mal gewinnen konnte, zeigte, dass er noch nicht zum alten Eisen gehört und belegte Rang 8 in 13:32min (44,3km/h). Tobias Wieland, der sich für die Challenge-Staffel am kommenden Wochenende aufwärmte, verbesserte seine Zeit zum Vorjahr um nahezu 45sec. auf 14:09min (42,4km/h). Auch Peter Weindel legte mit 14:31min (41,3km/h) zum Vorjahr zu. Michi Hofmann bewältigte die 10km nicht ganz zufrieden in 14:32min (41,2km/h). Jens Singer, der demnächst seine Benefiz-Tour über 8000km quer durch Deutschland startet, benötigte 14:38min für Runde. Jürgen Sigling vom Radlexpress Feucht war nach 16:22min im Ziel.
Back to the Roots lautet das Motto des Sachsenman. Und so waren die Teilnehmer des Wettkampfes auch darauf eingestellt, nicht unbedingt einen top organisierten Wettkampf, wie man ihn von Veranstaltungen wie Roth gewoht ist, vorzufinden. Die lockere Stimmung vor und während des Wettkampfes hatte zwar etwas Unverkrampftes aber auch Beängstigendes an sich.
Mit dabei die Rother Till Zupancic, Doris Blank, Max Müller, Paul Conrad und Matthias Fritsch, sowie Susanne Buckenlei und Michael Hofmann, die erst eine Woche zuvor in Linz eine Mitteldistanz absolviert hatten und noch etwas Wettkampfroutine sammeln wollten.
Der Start der Light-Distanz über 1km Schwimmen, 100km Radfahren und 10km Laufen spiegelte dann schon das wieder, was auf die Teilnehmer zukommen sollte. Noch während sich die meisten der Teilnehmer einschwammen viel der Startschuß sehr unvermittelt. Keine Startlinie, keine Bitte, dass alle Schwimmer sich zum Start versammeln möchten. Einfach los. Jeder schwamm einfach von da los, wo er sich gerade befand. Die Schwimmstrecke erwies sich dann doch als deutlich zu kurz. Nach zwei Runden und etwa 800m stieg Matthias Fritsch als erster aus dem Wasser, direkt gefolgt von Michi Hofmann und Till Zupancic. Max Müller und Paul Conrad folgten nicht weit entfernt. Susanne Buckenlei und Doris Blank verließen bei den Frauen auch ganz vorne das Wasser.
Auf der anspruchsvollen Radstrecke, die von Pirna ins 80km entfernte Olbernhau führte war dann Orientierung angesagt. Einweisende Helfer waren nur in Pirna auf der Strecke, ab dem Müglitztal war die Strecke dann eher dürftig ausgeschildert. An Abzweigungen musste stark auf den Verkehr geachtet werden, Helfer, die den Verkehr regelten gab es keine. Gleich zu Beginn der Radstrecke setzten sich Hofmann, Zupancic und Fritsch vom übrigen Feld ab, wobei Fritsch nach 30Kilometern seine Kollegen ziehen lassen musste. Bei den Frauen spielte Susanne Buckenlei ihre Radstärke voll aus und distanzierte das übrige Frauenfeld. Doris Blank wuchs in ihrer schwächsten Disziplin über sich hinaus und fuhr ein beherztes Radrennen, das sie als dritte beendete.
Nach “nur” 90km war der Radpart dann zu Ende. Auf den letzten Kilometern am Rad konnte sich Zupancic dann von Hofmann etwa 2 Minuten absetzen und bog als 1ter in die Wechselzone in Olbernhau ein. Hofmann und Fritsch folgten auf den Plätzen 2 und 5. Dort angekommen musste sie jedoch eine Zwangspause einlegen, der auch ca. 30 weitere nachfolgende Athleten zum Opfer fielen. Grund: Die Laufbeutel fanden noch nicht Ihren Weg von Pirna nach Olbernhau. Etwa 20 Minuten nach Zupancic trafen die Laufsachen ein und die frierenden Athleten konnten sich umziehen.
Das Rennen wurde dann erneut gestartet und die Läufer in der Reihenfolge, in der sie vom Rad stiegen, auf die Strecke geschickt. Allerdings stimmten die Zeitabstände spätestens nach Michael Hofmann überhaupt nicht mehr mit den Abständen nach dem Radfahren überein, so dass die Ergebnisse des Männerfeldes ab Platz 3 irregulär sind.
Zupancic und Hofmann ließen sich dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen und brachten ihr Rennen auf Platz 1 und 2 ins Ziel, wobei Hofmann den fast 2minütigen Rückstand auf den “nur” 9km auf 20″ reduzieren konnte.
Die übrigen Ergebnisse standen bei Erstellung dieses Artikels noch nicht fest.
Bei den Damen fielen Buckenlei und Blank der schlecht beschilderten Strecke kurzzeitig zum Opfer und fuhren ein paar Extrameter. Beide ließen sich jedoch davon nicht beirren und setzten ihre Rennen unbeeindruckt fort.
Nachdem bei Ankunft der Damen alle Laufbeutel schon die Wechselzone erreicht haben, wurde das Frauenrennen auch nicht beeinflusst.
Buckenlei bog als erste Frau mit großem Vorsprung in die Wechselzone. Dennoch lies die Rotherin nicht locker und lief mit schnelltem Laufsplit ungefährdet dem Sieg entgegen. Blank stieg als dritte Frau vom Rad und machte sich auf die Verfolgung der vor ihr liegenden. Der Abstand wurde auch geringer, die Strecke war jedoch zu kurz um die Zweite noch einzuholen. Ebenfalls mit schneller Laufzeit belegte Doris den dritten Platz.
Susanne Buckenlei und Michael Hofmann sind beim Half-Ironman in Linz erfolgreich in die Schlussphase des gemeinsamen Trainings für den Quelle Challenge 2007 gestartet. Beide Spitzentriathleten über die Langdistanz ließen mit ihren Topp-Platzierungen auch in der Mitteldistanz durchblicken, dass sie für ihren Wettkampf des Jahres in Roth am 24. Juni sehr gut gerüstet sind. Platz drei für Susanne Buckenlei und Platz vier für den amtierenden Feuerwehrweltmeister und Deutschen Mitteldistanzmeister 2005 Michael Hofmann waren der sichtbare Lohn für den Trainingsfleiß der vergangenen Wochen.
Am Mitteldistanzrennen über 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21.1 km Laufen war sowohl bei den Frauen wie auch bei den Männern starke internationale Konkurrenz am Start. Das Vorbereitungsrennen für Roth lief für Susanne Buckenlei, Siegerin über die Langdistanz in Podersdorf 2002, prächtig. Beim Schwimmen im Plechinger See setzte Susanne nach zwei Runden mit 28,54 Minuten nicht nur eine neue persönliche Bestleitung sondern konnte als zweite Frau nach Heike Funk, immerhin Quelle-Challenge Zweite 2003, aus dem Wasser steigen. Auf der Radstrecke mit vier Runden über 23 km fuhr die Heideckerin mit einem 37 km/h-Schnitt die schnellste Radzeit heraus. Die nach dem Schwimmen führende Heike Funk und Susanne Buckenlei kontrollierten sich bei den Wendepunkten gegenseitig, konnten sich aber auf der Radstrecke nicht von der übrigen Frauenkonkurrenz absetzen, weil die folgenden Frauen im Männerpulk “mit radelten” und im leider als sehr windschattenlastig beurteilten Rennen Kraft für den Halbmarathon sparen konnten. Auch bei den abschließenden zwei Runden auf dem Donauradweg konnte Susanne für sich Fortschritte im Laufen ausmachen. Dabei war es für sie eine Genugtuung, dass sie nach den persönlichen Bestleistungen im Schwimmen und Radfahren den dritten Platz aller Frauen und damit einen “Stockerlplatz” bis ins Ziel verteidigen konnte. Buckenlei: “Nachdem ich meine 90 km völlig alleine gefahren bin, hat es mich nicht gewundert, dass eine der folgenden Frauen im Finish noch an mir vorbei zog”. Dabei half es ihr nichts, dass Disqualifikationen wegen unerlaubten Windschattenfahrens nur in der Männerkonkurrenz ausgesprochen wurden.
Michael Hofmann lieferte im Schwimmen ein ebenso gutes Rennen ab. Mit der viertschnellsten Schwimmzeit in 25,02 Minuten konnte er sich auf die Radstecke machen. Trotz viel Wind fuhr er ein sehr schnelles Rennen (38,6 km/h) und konnte sich nach der Raddistanz mit der fünftbesten Zeit auf den dritten Platz noch vor Harald Funk verbessern. Auf der Laufstrecke musste Michael anfangs Harald Funk vorbeiziehen lassen, konnte ihn aber später nach einer Stärkung in der Verpflegungsstelle wieder “einfangen”. Wenige Kilometer vor dem Ziel konnte Michael allerdings dem Angriff des Österreichers Bernhard Keller nicht standhalten und musste sich mit dem vierten Platz zufrieden geben. Da auch im Männerfeld die Basis für schnelle Laufzeiten das Mitfahren im Pulk war, wurde die Freude über den gelungenen Saisonauftakt in Linz auch bei Michael ein bisschen getrübt. Trotzdem ziehen beide Athleten ein sehr positives Fazit aus ihrem Wettkampf in Linz. Mit den gezeigten Leistungen in den Einzeldisziplinen Schwimmen und Rad konnten Susanne und Michael sehr zufrieden sein. In der Disziplin Laufen sind noch Leistungssteigerungen möglich.
Dies unterstrich Michael Hofmann am vergangenen Wochenende trotz seines Einsatzes in Linz beeindruckend mit seinem 2. Platz beim Sachsenman über 1 km Schwimmen, 100 km Radfahren und 10 km Laufen, wo er mit nur wenigen Sekunden Rückstand auf den Sieger Till Zupancic finishte. Noch besser lief es für Susanne Buckenlei, die den Sachsenman überlegen mit 16 Minuten Vorsprung deutlich gewann und hier auch das Laufen eine deutliche Steigerung nach oben brachte.
Ergebnisse Mitteldistanz Linz Frauen:
1.Hofbauer Anita, Österreich mit 4:38,04 Stunden
(Schwimmen: 30:23 / Rad: 2:32:49 / Lauf 1:31:38)
2.Funk Heike, Deutschland mit 4:41,29 Stunden (Schwimmen 25:14 / Rad: 2:32:33 / Lauf: 1:40:35)
3.Buckenlei Susanne, Deutschland mit 4:45,03 Stunden (Schwimmen: 28:54 / Rad. 2:31:06 / Lauf: 1:41:30) 4:45:03
4.Streiter Ute, Österreich, mit 4:48,41 Stunden (Schwimmen: 29:43 / Rad 2:35:29 / Lauf: 1:40:38)
5.Vonach-Christmann Nicole, Österreich, mit 4:55,11 Stunden (Schwimmen: 34:10 / Rad: 2:35:01 / Lauf: 1:38:54)
Ergebnisse Mitteldistanz Linz Herren:
1.Kristl Filip, Deutschland, mit 4:02,07 Stunden (Schwimmen: 23:15 / Rad: 2:14:10 / Lauf: 1:22:27)
2.Prungraber Karl, Österreich, mit 4:07,09 Stunden (Schwimmen: 28:15 / Rad: 2:15:27 / Lauf: 1:21:13)
3.Keller Bernhard, Österreich, mit 4:18,11 Stunden
(Schwimmen: 26:40 / Rad: 2:24:52 / Lauf: 1:24:13)
4.Hofmann Michael, Deutschland (TSV Roth) mit 4:18,53 Stunden (Schwimmen: 25:02 / Rad: 2:20:26 / Lauf: 1:31:04)
5.Funk Harald, Deutschland, mit 4:19,26 Stunden
(Schwimmen: 25:21 / Rad: 2:20:05 / Lauf: 1:31:28)
Susanne hat es endlich wieder gepackt. Beim Ironman Klagenfurt am 16.7.06 belegte sie einen ausgezeichneten 8ten Platz in der Gesamtwertung der Frauen in 9:52:38h. Nach mehrjähriger Durststrecke auf Grund gesundheitlicher Probleme schaffte Susanne ein hervorragendes Comeback bei dem sie auf den letzten Laufkilometern fast noch die Brasilianerin Fernanda Keller einholen konnte.
In der Damenkonkurrenz, die die Australierin Rebecca Preston knapp vor Lori Bowden für sich entscheiden konnte, wurde Susanne zweitbeste Deutsche hinter Nicole Best.