Morgen ist es schon soweit.. daher heute nur ein kurzer Blog..mein Bett ruft!
Die 6 Wochen zwischen Saisonhöhepunkt 1 und 2 sind einfach nur verfolgen und schon steh ich morgen (diesesmal zusammen mit Hans) schon wieder an der Startlinie einer Langdistanz. Da sie zur Serie der Challenge Family gehört, freue ich mich besonders, da sie im Zeichen von Qualität, Herzlichkeit und echtem Sport steht.
13 Minuten war der Vorsprung, den ich vom Rad mit auf das Laufen nehmen konnte. Ich wusste, dass ich extrem vernünftig gefahren war und somit im Grunde ein problemloses Laufen erwarten konnte. Trotzdem – eine Langdistanz (und gerade diese hier) lässt sich niemals voraus kalkulieren,das macht sie auch so spannend und besonders. Die ersten Kilometer waren die Beine wie erwartet etwas schwer und nach 6:53min auf dem Rad, muss man erst mal seinen Rhythmus in der neuen Bewegung finden. Nach 4km war das dann aber geschafft und ich fühlte mich sehr gut. Lediglich im linken Fuß machten sich von Anfang an Schmerzen bemerkbar.
Nicht nur im Schwimmen, sondern auch auf dem Rad hatte ich das Training dieses Jahr etwas effektiver und umfangreicher gestalten können. Die letzten 2-3 Jahre hatte nicht nie das 100%ige Gefühl auf dem Rad, dieses Jahr dagegen hat mir bereits meine Zeit in der Staffel beim Challenge in Roth gezeigt, dass die Form stimmt. Beim Norseman hat sich das direkt bestätigt. 200km mit 3700 Höhenmetern – das war eine klare Ansage am Vortag bei der Wettkampfbesprechung. Da ich wußte, dass eine ehemalige Radprofi Athletin, die auch noch schnell laufen kann, war ich mir nicht sicher, ob die 20km extra mir, oder doch eher der Spezialistin entgegenkommen.
Mein Wecker hat das erste Mal um 1.30 geklingelt! Schnell eine Flasche Fresubin und einen Kaffee getrunken und dann nochmal 30min ins Bett gelegt. Da ich die ganze Woche gut ausgeschlafen hatte und richtig erholt war, war ich selbst nach nur 1-2h Schlaf hell wach und hatte das Gefühl, dass es jetzt endlich losgehen sollte. Der belastende Druck war einer angenehmen Nervosität und Vorspannung gewichen. Schon jetzt konnte man mir die Freude auf das Rennen ansehen. Noch eine kurze Stretching Einheit und schon gings los.